Samstag, 5. Juli 2008

grillnachmittag

wie ich heut ein bissle spät, wegen einem kurz eingeschobenen mittagsschläfchen, zum einkaufen wollte, wurde mir so auf halber treppe mitgeteilt, das heut im hof gegrillt wird.
ich könne ja auf ein bierchen vorbei kommen, und wenn ich will, ne wurst mitbringen.
naja, warum net, dacht ich mir.
und bin dann mit meiner wurst gegen 17 uhr runter, wo die grillerei schon im gange war.
jetzt kenn ich drei elternpaare aus dem kindergarten meiner nachbarn mit ihrem nachwuchs.
he, und es war nicht übel. echt.
hät ich gewußt, das kindergartenelterngrillerei ist, wär ich wahrscheinlich gar nicht dazu gestoßen.
und hät da echt liebe leut nicht kennen gelernt. und die kinder waren ganz ok.
dadurch das wir nen sandkasten haben, der voll ist mit kindergerümpel war das auch völlig stressfrei.
sind natürlich allet keine berliner, sondern "zua g'raste". die eine mama sogar aus ulan bator.
außerdem stieß dann doch noch die kinderlose nachbarin von meinem stock dazu.
ja, und der frischgebackene vater von ober mir mit seinem jetzt ältesten sohn von zweieinhalb.
und das war schock.
den hab ich nämlich nicht erkannt.
wenn man jemanden zwei jahre lang mit hoch gesteckten dreads und einem bart bis auf die brust sieht, erkennt man ihn nicht ohne jegliches haar am kopf.
peiiiiiiiiiiinlich.
die leute sollten sowas ankündigen, wenn sie das machen, dann kann man wenigstens raten, ob sie es sind oder nicht. *ggg*
jedenfalls ein gemütlicher spätnachmittag.
bin eben pappsatt nach oben , randgefüllt mit dem leckeren kartoffelsalat, den der nachbar unter mir so perfekt kann.
nämlich nicht auf deutsch-süße art, sondern so, wie ich ihn von daheim kenn.
mjaaaammmmmmmm

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Freitag, 4. Juli 2008

der tolle postonkel

was sein muß, muß sein.
und deswegen hier einen nachtrag auf mein posterlebnis von vor zwei tagen.
da ich ja zwei 20 ml fläschchen mit inhalt auf den postweg zu bringen hatte, nutzte ich den weg zum unnötigen adapterkauf auch, um auf die post zu gehen.
da ist nämlich eine filiale auch in der nähe des alex.
im sinne hatte ich gepolsterte umschläge, obwohl ich da ein bissle unsicher war, ob die die fläschchen da genug schutz haben.
wie üblich war an der vier-postmenschen-theke eine wahnsinnsschlange und mir wurde schon ob der bevorstehenden wartezeit schlecht.
weil - warten um die umschläge zu bezahlen.
dann eintüten.
dann warten um die dinger auffen weg zu bringen.
nu, und dann haben die in den postfilialen ja oft noch so einen kleinen nebenschalter, wo man briefmarken und so zeug bekommt. zumeist ist dort niemand zu sehen, außer dem einsamen postmenschen, der dort seinen dienst versieht.
tja, und auf den ging ich ganz spontan zu und stellte ihm die frage, ob er der meinung ist, das meine fläschchen in gepolsterten umschlägen gut aufgehoben sind.
das von mir erwartete - weil bisher oft bei der post erlebte - unwirsche verhalten blieb völlig aus!
im gegenteil!
der mensch ließ sich die fläschchen zeigen, und riet mir dann zur kleinsten päckchengröße. die sind zwar für die flascherl immer noch zu groß, aber dafür hatte er abhilfe hinter seiner theke in einem karton.
dort fischte er polsterpapier raus und drückte mir das auch gleich in die hand.
nachdem man ja diese postpäckchen zusammenfalten muß - basteln! - guckte er von seinem schalter wohl ne zeitlang zu mir rüber - ich habs nicht bemerkt, weil ich beim "nicht richtig falten können" und "dieses scheißteil will nicht so wie ich" ins schwitzen kam - um dann zu rufen, ich soll ma kommen.
in einer minute hat er mir dann die zwei teile so gefaltet wie sie sollten.
ich die flascherl eingepackt, gut mit papier geschützt, adressiert.
will damit zur langen schlange, schon ruft mein freund, der postonkel "ne, kommen se mal hierher. das kann ich auch machen."
hach, das ist ein service gewesen! traumhaft!
hab ich ihm auch gesagt, und das er den postorden für kundenfreundlichkeit verdient.

und sollte jetzt eine leserin mal aufs postamt am alex kommen, dann gucke sie sich um nach einem etwas rundlichen, 1,70 großen schnurrbartträger und mache einen coteau vorm liebenswürdigsten postonkel aller zeiten.

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aus dem Moor gekrochen kam ein seltsam Wesen

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